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Unsere Ziele

Jedes Kind ist uns ein Stück seines Lebensweges anvertraut worden.

 

Wir bieten eine Umgebung an, in der sich…

                               ... jedes Kind angenommen und wohl fühlen kann.

 

 

 

Unser Ziel ist es, jedes Kind mit „seinen individuellen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Erfahrungen und Lebenseindrücken“ anzunehmen.

Wir sehen eine wichtige Aufgabe darin, es zu begleiten, vielfältige Fähigkeiten zu fördern, Freude, Geborgenheit, Liebe, Vertrauen zu vermitteln und  eine glückliche Kindergartenzeit zu ermöglichen.

 

Im Folgenden gehen wir näher auf unsere pädagogischen Ziele, die wir gemäß dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich

verfolgen,und erläutern sie näher.

 

 

 

Gesundheitserziehung

Kinder kommen mit unterschiedlichen Vorraussetzungen und Vorerfahrungen in den Kindergarten. Fehlverhalten wie beispielsweise Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung wirken sich auf die körperliche Entwicklung und das körperliche Geschick nachteilig aus. Um den Kindern eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen wird im pädagogischen Alltag Wissen für eine gesunde Lebensweise vermittelt. Kinder fühlen sich gesund und sind weniger krankheitsgefährdet, wenn ihr Körper zu seinem „Recht“ kommt.

 

Durch

Gesunde Ernährung (wie z.B. beim gemeinsamen oder gleitenden Frühstück, „Hasenteller“, oder Zubereitung von Speisen in der Kinderküche) und

Bewegung (im Außenbereich, Turnhalle, etc.) und

Hygienische Maßnahmen (wie Zahnpflege, Toilettengang und Körperhygiene)

findet in unserem Kindergarten Gesundheitserziehung statt.

Beschreibung zum „Hasenteller“:

Den Kindern steht täglich frisches Obst und Gemüse auf dem so genannten „Hasenteller“ zur Verfügung. Die Zutaten können von den Kindern mitgebracht und gemeinsam mit der Fachkraft am Morgen zubereitet werden. Nach dem Frühstück können die Kinder sich am „Hasenteller“ bedienen. Für die Kinder, die den Kindergarten länger am Nachmittag besuchen, wird gegen 14:00Uhr ein frischer Hasenteller zubereitet.

Beschreibung zur „Zahnhygiene“:

Jeder Waschraum verfügt über 25 Zahnputzbecher. Zu Beginn des Kindergartenjahres kommt eine Fachkraft vom Gesundheitsamt, die Nahrungsmittel mit den Kindern erarbeitet, die gesund und ungesund für die Zähne sein können. Weiterhin schenkt sie jedem Kind eine Zahnbürste und Zahnpasta und übt intensiv mit den Kindern das Zähneputzen. Danach wird das „Zähne putzen“ in Projektform einige Zeit mit den Kindern weitergeführt. Die Kinder können nach dem Frühstück gemeinsam mit anderen Kindern ihre Zähne gründlich putzen.

Im zweiten Halbjahr untersucht eine Zahnärztin mit Einverständniserklärung der Eltern die Zähne der Kinder. So können die Kinder innerhalb ihrer vertrauten Umgebung gemeinsam mit anderen Kindern die Zähne untersuchen lassen.

Beschreibung zur „Reinlichkeitserziehung“:

Wenn ein Kind unseren Kindergarten besuchen soll, muss es nicht „trocken“ sein. Wir nehmen auch Kinder auf, die noch Windeln benötigen und noch nicht

„ganz alleine“ zur Toilette gehen.  Im oberen Waschraum steht ein Wickeltisch, zur Verfügung. Unser Anliegen ist: Die Eltern sollen das Kind nicht unter den Druck setzen, selbständig zur Toilette zu gehen. Jedes Kind hat in diesem Bereich seine eigene Entwicklung. Mit der Zeit wird jedes Kind von sich aus den „Toilettengang“ beherrschen.

 

Bewegung

Nicht zu vergessen in unseren Zielsetzungen ist die Förderung der

Grob- und Feinmotorik.

 Grobmotorik beinhaltet die Koordination der Bewegung unseres Körpers. Wenn die Grobmotorik nicht funktioniert kommt es zu Schwierigkeiten in der Feinmotorik. Ein Kind, dass zum Beispiel seine Arme und Hände nicht richtig lenken kann wird auch nicht in der Lage sein einen Stift zu halten um damit zu malen. Um die Grobmotorik zu fördern, bieten wir den Kindern in der Turnhalle oder auf dem Außengelände, sowie im Freispiel oder bei Ausflügen, Möglichkeiten, ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Dadurch können wir die heutige Bewegungsarmut durch den steigenden Medienkonsum ausgleichen.

Die Feinmotorik wird unter anderen durch den Malbereich im jeweiligen Gruppenraum gefördert, in dem sehr viele verschiedene Materialien bereit stehen und die Fingerfertigkeit fördern

 

 

 

 

        Kinderturngruppe (öffentlich)                                            

Im Rahmen einer Kooperation zwischen den Sportverein SV BW Ramsloh und unserem Kindergarten bieten wir das Kinderturnen in unserer Turnhalle an. Kinder im Alter von 3-6 Jahren können daran teilnehmen.

Gerade mit Kinderturnen wird die motorische Grundlagenausbildung für zahlreiche Bewegungs- und Erfahrungsmöglichkeiten den Kindern vermitteln.

 

 

Mathematisch naturwissenschaftliches Verständnis

 

Bereits in den ersten Lebensjahren machen die Kinder Erfahrungen in Raum und Zeit. Mit zunehmendem Alter bieten wir den Kindern in unserem Kindergarten Möglichkeiten mit verschiedenen Formen, Mengen und Zahlen zu experimentieren und zu vergleichen. Dadurch werden sie im Spiel angeregt, Raum-Lage-Beziehungen (oben, unten, hinter..) zu betiteln, sowie Begriffe wie mehr-weniger, groß-klein u.s.w. zu unterscheiden. Das Kennenlernen mathematischer und naturwissenschaftlicher Zusammenhänge macht Kindern Freude und lässt sie Beständigkeit und Zusammenhänge erfassen. 

 

HINWEIS zu den SCHLAUEN FÜCHSEN

 

 

Sprache und Sprechen

 

Die Sprache ist die einzige Möglichkeit des Menschen sich verbal (über die Sprache) zu äußern und mitzuteilen. Sprechen lernen ist eine der wichtigsten Lernleistungen kleiner Kinder. Dazu benötigt das Kind aktive sprachliche Anregungen. Menschen nehmen über das gesprochene Wort Kontakt zu anderen auf. Über die Sprache lassen sich Wünsche und Bedürfnisse äußern. In der Gemeinschaft mit Kindern wird über das Spiel der Wortschatz und die Sprechfähigkeit erweitert. Im täglichen Miteinander steht die Sprache immer an erster Stelle. Im Kindergarten begrüßen wir uns, singen Lieder, sprechen Reime und vieles mehr.

Es wird zudem eine Sprachförderung durch eine Lehrkraft der Grundschule angeboten, an der schulpflichtige Kinder zur Erweiterung des passiven Wortschatzes, teilnehmen.

 

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine Mehrsprachigkeit im frühen Kindesalter förderlich für den Intellekt und erleichtert dem Kind das Erlernen von weiteren Fremdsprachen.

 

Mit der Regionalsprache Niederdeutsch (Plattdeutsch) und der Minderheitensprache Saterfriesisch besitzt das Saterland neben der hochdeutschen Sprache zwei sogenannte kleine Sprachen, die eine Jahrhunderte alte Tradition aufweisen und einer besonderen Pflege bedürfen, um sie zu erhalten. Unserer Einrichtung ist es ein Anliegen, den Spracherwerb und die Sprachpflege zu unterstützen. aus diesem Grunde bieten wir hierfür die  „Aktivität Saterfriesisch“ an. 

 

Saterfriesisch

 

Die kleinen „Saterfriesen“ treffen sich regelmäßig in unserer Einrichtung. Durch Lieder, Reime, Gedichte, Tänze und anderes, wird den Kindern auf spielerische Art und Weise die Sprache näher gebracht. Das Gelernte präsentieren die Kinder auf kleinen Festen. zu denen Eltern und Großeltern eigeladen werden.

 

 

Kognitive Fähigkeiten

 

In den ersten Lebensjahren bilden Kinder ihre kognitiven Fähigkeiten aus, indem sie Erfahrungen mit allen ihren Sinnen machen und sich somit ihr eigenes Bild von der Welt schaffen. Das geschieht beim Spiel oder bei der Auseinandersetzung mit Menschen und Dingen.

In unserer Einrichtung vermitteln wir den Kindern durch selbständiges Tun Grundwissen, geben ihnen Anregungen zum Nachdenken und fördern ihre Ausdauer und Konzentration. Wir sehen es als unsere Aufgabe, kognitive Fähigkeiten herauszufordern um den Kindern eine Grundlage für die eigenverantwortliche Lebensgestaltung zu bieten.

 

 

Emotionale und soziale Kompetenzen

 

Für die emotionale und soziale Entwicklung bietet der Kindergarten ein wichtiges Lernfeld.

Unter Sozialverhalten verstehen wir die Möglichkeiten des Umganges der Kinder untereinander. Wichtige Vorraussetzungen um Sozialverhalten zu erleben sind in unserem Kindergarten z.B. das Verhalten der Fachkräfte untereinander und im Umgang mit Eltern und Kindern sowie gemeinsam erarbeitete Regeln in den einzelnen Gruppen. Durch die Vorbildfunktion werden die Kinder z.B. untereinander Konflikte lösen, miteinander reden, streiten, auch einmal eigene Bedürfnisse zurückstellen können, sich durchsetzen, sich unterordnen und sensibel auf das Verhalten anderer Kinder reagieren.

Nur mit einem intakten Sozialverhalten ist ein menschliches Miteinander möglich.